Anlagensteuerung mit S7-1500 und TP700

S7-PLCSIM

Anlagensteuerung
mit S7-1500
und TP700

13. August 2021

In einer kleinen Sommerpause fand ich die Zeit, hier unsere Anlagensteuerung für Maschinen vorzustellen. Interessiert? Hier können Sie uns erreichen.
Unsere Anlagensteuerung wurde kürzlich bei einem Prüfmodul eingesetzt. Das TIA Projekt besteht aus einem SPS und einem HMI Teil. Ein durchdachtes einfaches Grundkonzept ist ausreichend für die Bedienung und Steuerung einer Maschine.


HMI TP700

Das HMI läuft auf einem weit verbreiteten 7 Zoll = 17,8cm großen TFT Display mit kapazitiver Toucheingabe zum Einbau von Firma Siemens.

Hauptbild Anlagensteuerung
Hauptbild Anlagensteuerung

Im oberen Teil sind Statusmeldungen zu sehen, im unteren Bereich sind eine Meldezeile und Buttons zum Navigieren angeordnet. Wichtige projektabhängige Dinge werden im Hauptbild angezeigt. Hier einige Screenshots vom HMI Gerät z.T. mit S7-PLCSIM:

S7-PLCSIM
S7-PLCSIM

Weitere anklickbare Bilder, welche mit den unten Buttons erreicht werden können:

Ein interessante Funktion ist die Dateiablage auf einem USB-Stick im Bild System:

System
System

Und natürlich gibt es neben der permanenten Meldezeile das klassische Meldefenster:

Fehlermeldung
Fehlermeldung

Fehlersichere SPS
CPU1512SP F-1 PN

Diese SPS für den Schaltschrank hat auch eine Safety Programmierung integriert. An diesen Safety-Baugruppen sind das Nothalt und die Druckluft angeschlossen.

Entwicklung und
Inbetriebnahme

Unsere Leistungen

Der Eplan und die EA-Liste sind Grundlagen der Softwareentwicklung. Eine Funktionsbeschreibung der Technologie beeinflusst die Aufteilung der Aktoren. Die Anlagensteuerung wird den Anforderungen vom Kunden entsprechend angepasst. Für neue Geräte werden neue Module programmiert. Anschließend erfolgt ein Test mittels Simulation im TIA Portal. Nach ausreichender Prüfung der Hard- und Software geht es zur Inbetriebnahme an die Maschine. Zuerst sind die Safety Geräte und das Bussystem z.B. Profinet in Betrieb zu nehmen. Nun folgt der EA-Check. Anschließend werden die einzelnen Aktoren mit Hilfe der HMI Bilder zur manuellen Steuerung getestet. Als nächstes werden Prozesse gestartet, welche die Aktoren automatisch ansteuern. An einer Maschine gibt es viele parallele Prozesse. Diese Prozesse steuern Module, dieser Betriebsmodus wird mit dem Button „Start“ eingeschaltet. Sollten später Erweiterungen nötig sein, dann wird ein weiterer Prozess aktiviert. Bei einem Austausch eines Gerätes z.B. Kamera wird lediglich das Gerätemodul in der SPS ersetzt. Bei komplexen Stellgliedern wird das HMI Bild ebenfalls ersetzt.

Ab einer gewissen Reife der Maschine erwartet der Endkunde einen Vortest. Erst danach wird die Maschine zur Auslieferung freigegeben. Vor Ort, beim Endkunden erfolgt die Wiederinbetriebnahme. Nach dieser oft anstrengenden Projektphase wird eine Endabnahme durchgeführt. Oft sind Sondermaschinen Einzelstücke mit relativ neuer Technologie. Daher ergeben sich, nicht überraschend, weitere Support-Arbeiten. Dies kann persönlich oder zunehmend mit Fernwartung geschehen. Mehr als 5 Jahre nutzen wir weltweit Teamviewer mit unserer Premium Lizenz. Aufgrund von Reisebeschränkungen wurden einige Inbetriebnahmen bei Endkunden ohne persönliche Anreise erfolgreich durchgeführt.

Weitere Funktionen z.B. zur Kommunikation mit Datenbanken, BDE, MES, SAP sind bei anderen Projekten realisiert wurden. Interessiert?
Hier können Sie uns erreichen.

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